|
Suzuki DR 800S Big

|
Make Model |
Suzuki DR 800S Big |
|
Year |
1995 |
|
Engine |
Air/oil cooled, single cylinder, SOHC, 4
Valve per cylinder. |
|
Capacity |
779 |
|
Bore x Stroke |
105 x 90 mm |
|
Compression Ratio |
9.5:1 |
|
Induction |
2x 33mm Mikuni BST 33SS carbs. |
|
Ignition /
Starting |
electronic / electric |
|
Max Power |
50 hp 37 kW ()@ 6600 rpm ( 46.1 hp @ 6500 rpm ) |
|
Max Torque |
59 Nm @ 5400 rpm |
|
Transmission /
Drive |
5 Speed / chain |
|
Front Suspension |
13mm Telescopic fork, |
|
Rear Suspension |
Link type, coil spring, gas/oil damped, spring preload fully adjustable |
|
Front Brakes |
Single 300mm disc 2 piston caliper |
|
Rear Brakes |
Single 220mm disc |
|
Front Tyre |
90/90-21 |
|
Rear Tyre |
130/80-17 |
|
Dry-Weight / Wet-Weight |
194 kg / 209 kg |
|
Fuel Capacity |
24 Litres. (5.5L) |
|
Consumption average |
16.3 km/lit |
|
Braking 60 - 0 / 100 - 0 |
14.8 m / 41.6 m |
|
Standing
¼ Mile |
13.8 sec / 146.9 km/h |
|
Top Speed |
170.7 km/h |

Die Suzuki DR 800 S "DR BIG" (Modellbezeichnung
SR 42A/B und 43A/B) ist ein Motorrad der Kategorie Reiseenduro, das von 1991 bis
1999 vom japanischen Unternehmen Suzuki hergestellt wurde.
Anmerkung: Das B hinter der Bezeichnung deutet auf den deutschen Bestimmungsort
hin, das A auf europäische Modelle. Es gibt nur kleine Unterschiede zwischen
beiden, welche nur bei genauerer Betrachtung ins Auge fallen (Blinkrelais
3-polig bei den B-Modellen, 2 -polig bei den A-Modellen). Es gibt
unterschiedliche Angaben zu Leistung und Geräuschentwicklung, was aber auf die
strengeren deutschen Vorschriften zurückzuführen ist
Sein Motor hatte mit 778 cm³ den
größten Hubraum aller serienmäßigen Einzylindermotorräder und Doppelzündung. Um
die bei Einzylindern typischen starken Vibrationen zu unterdrücken, ist der luft-/ölgekühlte
Motor mit zwei Ausgleichswellen ausgestattet. Die Motoren benötigen kaum Wartung,
Kilometerstände bis 100.000 km sind bis zur ersten Motorrevision durchaus
möglich, manche Modelle der Baujahre '89-'93 sind heute mit Kilometerleistungen
über 60.000 km unterwegs.
Für den Einsatz im schweren Gelände ist die Maschine aufgrund ihres hohen
Gewichts und hohen Schwerpunktes nicht geeignet, sehr wohl aber für Reisen auf
schlechten Straßen oder Schotter, wobei auch der sehr große Benzintank nützlich
ist.
Das starr an der unteren Gabelbrücke
montierte zusätzliche Frontschutzblech, Entenschnabel genannt, erregte bei der
Vorstellung 1988 Aufsehen und Kritik, hat sich aber inzwischen zu einem gängigen
Stilmerkmal von Reiseenduros entwickelt.

|