The 2004 BoxerCup Replika. From the new three-tone paint scheme to the
exuberant sound of the standard Laser exhaust, this is a machine that
inspires all the senses. The taut sport suspension and a modified front end
geometry that allows an even greater lean angle will urge you to push your
skills to a higher level.
Unique Features
Power train
The BoxerCup Replika engine remains unchanged for 2005. Featuring 2 Spark
ignition, the 1085cc engine generates 98bhp at 7,500 rpm and 70 lb ft of
torque at 5,750 rpm.A notable change to the exhaust system is the use of an
exhaust pipe by Laser.
Standard equipment on the 2005 Replika, the Laser exhaust will generate a
deeper, throatier tone. A closed-loop 3-way catalytic converter is still in
place for compliance with emissions requirements. The 6-speed transmission
remains unchanged.
Frame & Suspension
The 2005 Replika now sports the same suspension found on BoxerCup Replika
race bikes. By utilizing front fork tubes from the R1150GS, the chassis of
the 2005 Replika is raised by 12mm, thus allowing for a greater lean angle.
Seat height on the 2005 BoxerCup Replika is 860 mm (33.9 inches). Front
spring travel is 4.3" (110 mm) and rear spring travel is 5.1" (130 mm) with
spring strut pre-load adjustable by a hand-wheel.
Brakes
The braking system is unchanged from 2004. Please note that ABS will not be
available on the 2005 BoxerCup Replika.
2005 BoxerCup Replika
• Front Brakes Two, four-piston fixed calipers
• Front Rotors 12.6 inch dual floating rotors
• Rear Brake Single, two-piston floating caliper
• Rear Rotor 10.9 inch single, fixed rotor
Body and Colors
The new 2005 BoxerCup Replika has an updated graphics package that includes,
three-tone paint, sponsor stickers and carbon fiber reinforced plastic (CFRP)
cylinder head covers and engine spoiler.
Standard Equipment
Additional standard equipment on the 2005 BoxerCup Replika includes:
• 5.5" Rear Wheel
• Clear Turn Signal Lenses
• Pillion Seat Cover
• Side Stand
Closed loop 3-way catalytic converter
Low 6th gear ratio
Stainless steel exhaust system with additional chrome-plated finish
Stainless steel double walled manifold
Hydraulic rear spring preload adjuster
Prob stand with starter inhibit
Continuously adjustable rear and front rebound damping
Diagnostic interface
Jump start connection point
Low-beam headlamp height adjustment
Power socket
Clock
Storage compartment with toolkit and tire repair kit
One-key system
Large luggage rack
Adjustable handbrake and clutch levers
Hand guards
Center stand
Integral ignition switch and steering lock
Sport half fairing with rigid windshield
GRP front mud guard
Only limited numer of BoxerCup Replikas will be produced for the US
market. They will begin arriving in dealerships in May.
Accessories
ABS - Partial integral
Heated hand grips
BMW System Cases
BMW System Case city style lids
BMW System Case dividers
BMW System Case scuff pad set
Inner bags
Tank bag
Bike cover
BMW Motorrad USA track stand
Locking oil filler cap
Belly pan
Triple clamp cover
Rear spoiler
Exhaust manifold cover
Carbon fiber cylinder head cover
Carbon fiber spark plug covers
Carbon fiber lower spoiler kit
Carbon fiber heel guards
Carbon fiber rear seat cover
Carbon fiber fuel tank cover
Carbon fiber upper trim panel
Front and rear suspension struts
BMW Motorrad USA track stand
Review
Die Zeit vergeht. Vier Jahre ist es bereits her, als
ich die BMW R 1100 S im Test hatte und mit ihr gleich noch ein Fahrertraining
auf dem Hockenheimring absolvierte. Ich war richtig begeistert von dem Motorrad.
Alles passte wunderbar zusammen. Sitzposition, Fahreigenschaften,
Alltagstauglichkeit. Und für einen richtig flotten Strich war nicht nur auf dem
Hockenheimring gesorgt.
Auf der Rennstrecke in Brünn konnte ich nochmals das Potenzial der Maschine
begutachten, als mir kein geringerer als Peter Öttl auf seiner Boxer Cup
Maschine per Einzelinstruktion die Ideallinien und Bremspunkte zeigte.
Die Replika 2004 wird von BMW als zusätzliche Ausstattungsvariante der R 1100 S
angeboten. Sie mutet sehr sportlich an. Die dreifarbige Lackierung wirkt mitsamt
der Sponsoraufkleber als Blickfang. Selbst hartgesottene Speedfahrer und Lenker
hochmotorisierter Japanbikes gönnten sich an diversen Motorradtreffs mehrere
Sightseeingrunden um die BMW, worüber ich mehr als überrascht war. Schließlich
gilt die 1100 S in dieser Klasse eher als absolut untermotorisiert. Optik zählt
heute also immer noch.
Als weitere Modifikationen spendierte man der Replika einen Satz Laser
Endschalldämpfer, Carbonschutzhauben auf den Ventildeckeln und ein Sportfahrwerk
mit verlängertem Federbein im Heck. Letzteres soll die Schräglagenfreiheit
erhöhen, damit die Zylinder nicht so schnell wie bei der normalen S mit dem
Asphalt in Berührung kommen.
Als die Testmaschine vom Spediteur entgegennehme, fällt mir gleich das richtig
hohe Heck auf. Ich stehe neben der Maschine und frage mich, ob ich mir zu meinen
Ausfahrten noch schnell ein paar Plateaustiefeletten kaufen soll, um an den
Ampeln sicheren Bodenkontakt zu bekommen. Ich verwerfe den Gedanken ob meiner
Eitelkeit und entscheide mich dafür, beim Anhalten darauf zu achten, mit den
Rädern nicht zwischen zwei Spurrillen zum Stehen zu kommen. Kurzbeinigere Leser
werden sofort wissen, was ich meine;-)
Die Sitzposition wirkt aufgrund des erhöhten Sitzpolsters stark
vorderradorientiert. Die Handgelenke müssen mehr Gewicht aufnehmen, was ich
bereits im Stand als störend empfinde. Der Druck auf den Startknopf entlässt die
Abgase mit sattem und sonorem Boxerbrummeln aus den Lasertöpfen. Der Sound törnt
an - und ich finde, dass jede originale Boxer-BMW etwas von diesem Klang ab Werk
mitbekommen sollte. Das Ohr genießt schließlich mit.
Mit den Fußspitzen am Boden spiele ich etwas am Gas, bevor ich die Replika durch
unsere Siedlung bewege. Ist schon echt klasse, dieser Sound. Die
Siedlungsstraßen in meiner Gegend sind wellig und klassisches Flickwerk. Jedes
kleine Bodenwellchen bekomme ich ungefiltert an Po und Handgelenke
weitergeleitet. Sie wirkt hart und knochig und erinnert mit etwas an mein erstes
Auto - einem Audi 50, dem ich ein gelbes Koni-Fahrwerk implantierte. Wenn ich
danach über ein 5-Mark-Stück fuhr, konnte ich per Popometer erahnen, ob Zahl
oder Adler oben lag.
Auf der Landstraße zieht die S im unteren Drehzahlbereich sauber weg und
vibriert dabei boxertypisch. Nur fällt es mir mehr auf, da mich die stärker
belasteten Handgelenke die Motorvibrationen in größerem Maß spüren lassen. Auf
der Landstraße ist das kein Problem mehr. Der Fahrtwind entlastet trotz gutem
Windschutz.
Endlich komme ich in meine Testregion, wo ich mittlerweile jeden Winkel und
Straßenbelag kenne. Die Replika darf endlich zeigen, ob die Umbauten ein echter
Gewinn für die R 1100 S sind. Doch zuvor stoppe ich und stelle die hintere Feder
mit dem Handrad fast komplett auf die weichste Stufe. Sie ist mir einfach zu
hart und dadurch zu unruhig. Vorne passt die Werkseinstellung soweit, nur die
Zugstufe öffne ich etwas.
Jetzt tauche ich ein in die wunderbaren fränkischen Straßen dritter Gattung. Der
wellige Belag lässt die S noch immer leicht unruhig erscheinen. Ich habe das
Gefühl, dass die Replika bei forscher Fahrweise mehr Konzentration und
Lenkkorrekturen erfordert. Zudem muss ich für satte Schräglagen und schnelle
Richtungswechsel mehr Kraft aufbringen als mit der "einfachen" S. Die Ursache
darf sicherlich im 180er Hinterreifen gesucht werden. Es fehlt mir die
fahrerische Gesamtharmonie, wie ich sie von der Basis-S in Erinnerung habe. Da
musste ich nicht viel am Fahrwerk verstellen, dass es passte. Dieses Gefühl
stellte sich während der gesamten Testzeit nicht ein. Ich konnte mich immer nur
dem Optimum nähern, es jedoch nicht erreichen.
Das heißt natürlich nicht, dass die Boxer Cup Replika ein schlechtes Fahrwerk
habe. Sie liegt wirklich satt und sicher auf der Straße. Es dauert mir nur zu
lange, bis ich richtig Vertrauen habe und sie auch sportlich fliegen lasse. Sie
wirkt unruhiger, die Handgelenke müssen mehr Stöße verdauen und beginnen auch
schon mal zu schmerzen. Das kannte ich bisher nicht von BMW-Motorrädern, dass
ich bei Ausfahrten immer wieder mal meinen Arm ausschütteln und die Handgelenke
lockern musste.
Dennoch kommt nach einiger Zeit gegenseitigen Kennenlernens richtige Fahrfreude
auf. Schließlich ist und bleibt die Basis die R 1100 S. Der Motor zieht
unterhalb von 5800 U/min sauber aus den Ecken und drückt saubere Leistung ab.
Drüber wirkt er baubedingt etwas zäh.
Es macht Spaß, mit der Replika den Sportec M1 so warm zu fahren, dass er in
manchen Kurven eine schwarze Linie hinterlässt. Das geht auch mit einer Boxer S
und ist nicht hochmotorisierten Sportlern aus Japan oder Italien vorbehalten.
Aber man muss die S dann schon richtig treiben - ja fast quälen, um in einer
solchen Gruppe beim Landstraßengasen mithalten zu können.
Positiv empfinde ich von Anfang an die Bremsen der Replika. Ich ziehe die "normale"
Bremse der Variante mit elektronischer Bremskraftverstärkung vor. Zwar benötige
ich eine relativ hohe Handkraft, doch stimmt hier die Feindosierung, die die
Bremsanlage mit elektronischer Bremskraftunterstützung stark vermissen lässt.
Keine unangemessene Bremsattacken beim feinen Korrekturbremsen in Schräglage,
die die Linie stören. Da ist alles wunderbar im grünen Bereich. Und bei Bedarf
kann die Replika dennoch kraftvoll und sicher verzögert werden.
Fazit:
Die Boxer Cup Replika stellt ihre Sportlichkeit auch optisch in den Vordergrund.
Auf der Landstraße kann sie gegen die Basis jedoch kaum punkten. Der Käufer muss
für sich selbst abwägen, ob er bereit ist, den saftigen Aufpreis zu zahlen.
Schließlich muss man über 13000.- Euro übrig haben, um sich eine R 1100 S mit
sportlichem Zubehör zu kaufen, mit einem Zubehör, das die Maschine ohne Frage
durchaus rennstreckentauglicher macht als die Basisversion. Wer das möchte, wird
mit der Boxer Cup Replika sicher gut bedient sein. Sie ist kompromissloser als
die Basis, nicht aber unbedingt besser.
NOTE: Some of the photos on
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